Forschung

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Forschung

Die InstitutsmitarbeiterInnen forschen und publizieren zu grundlegenden Fragen des Völker- und Europarechts insbesondere zu den Themenbereichen Recht internationaler Organisationen, Völkerrechtsquellen, regionaler und universeller Menschenrechts- und Minderheitenschutz, Demokratieförderung, Selbstbestimmungsrecht, Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaftsvölkerrecht, Umweltvölkerrecht, Völkerstrafrecht, ius ad bellum, ius in bello, ius post bellum' 'menschliche Sicherheit', Recht auf Bildung, Terrorismusbekämpfung, Asyl-, Flüchtlings- und Migrationsrecht, die Rolle der Zivilgesellschaft im Völkerrecht und zu Völkerrechtsfragen in Südosteuropa, im Nahen und Mittleren Osten und im afrikanischen Kontext. Weiters werden völkerrechtsrelevante Fragen der internationalen Beziehungen, des innerstaatlichen Rechts, der internationalen Sicherheitsarchitektur, der Informationsgesellschaft und der Außenbeziehungen der EU behandelt. Das Institut führt regelmäßig Forschungsprojekte durch (viele davon multi-disziplinär und in Kooperation mit Partnern) die vom FWF, der Nationalbank, aus Mitteln der Forschungsförderung der Europäischen Union und durch andere Stellen gefördert werden. Abgeschlossene, laufende und geplante Forschungsprojekte befass(t)en sich beispielsweise mit der Realisierung eines Rechts auf Entwicklung als Basis für Demokratieförderung; dem regional-afrikanischen Menschenrechtssystem; der rechtlichen Regulierung des Internet, der EG im Streitbelegungsverfahren der WTO; der Rolle der Multi-Stakeholderbeteiligung für die Implementierung menschenrechtlicher Ansätze in einer vernetzten Welt; der Bedeutung des Konzepts der menschlichen Sicherheit für das Recht des bewaffneten Konflikts; dem 'standard-setting' internationaler Menschenrechtsorgane; dem Einfluss von transnationalen terroristischen und kriminellen Organisationen auf den Friedenskonsolidierungsprozess am Balkan; der Erarbeitung eines Rechtsinformationssystems ('legal tools') für den Internationalen Strafgerichtshof; Migration; der Professionalisierung humanitärer Hilfe; und der Kohärenz der EU-Menschenrechtspolitik. Das Institut beherbergt ein Dokumentationszentrum der Welthandelsorganisation (WTO), das alle offiziellen Publikationen der WTO sowie die Panelberichte u.a. enthält.

 

Forschungsschwerpunkte der Institutsmitglieder

ao. Univ.-Prof. Dr. Gerd Oberleitner: Menschenrechtsschutz im universellen und regionalen Kontext; Minderheitenschutz; Recht internationaler Organisationen; nichtstaatliche Akteure; Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht im bewaffneten Konflikt; internationale Sicherheitsordnung und human security.

Assoz.-Prof. Dr. Yvonne Karimi-Schmidt: Völkerrechtliche Fragen des Nahen und Mittleren Ostens; Völkerrechtsfragen im Kontext von Terrorismusbekämpfung; Menschenrechtsschutz (insbesondere Religionsfreiheit, bewaffneter Konflikt); Umweltvölkerrecht (Gentechnik);  Wirtschaftsvölkerrecht und WTO.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Benedek: Grundlagen- und angewandte Forschung im Bereich des Wirtschaftsvölkerrechts; WTO; Nichtregierungsorganisationen; WTO und EU;  Entwicklungszusammenarbeit der EU; Menschenrechtsschutz im universellen und regionalen Kontext; Bildungskooperation mit und Menschenrechtsschutz in Südosteuropa; Völkerrechtsfragen der Auflösung Jugoslawiens und die Befriedung dieses Raumes unter internationaler Beteiligung; Asyl- und Flüchtlingsrecht; Governance des Internet und menschenrechtliche Implikationen der Informationsgesellschaft.

Univ.-Prof. Dr. Helmut Tichy: In Bälde verfügbar.

V.-Ass. Dr. Christian Pippan: Demokratie und Völkerrecht; Internationalisierung nationalen Verfassungsrechts; Selbstbestimmung, Sezession und Anerkennung im Völkerrecht; internationale und europäische Sicherheitsarchitektur; Menschenrechte in den EU-Außenbeziehungen; Entwicklungszusammenarbeit Europa – Afrika  

Univ.-Ass. Mag. Reinmar Nindler, LL.M. (Columbia): Privatisierung militärischer Tätigkeiten und Völkerrecht, Künstliche Intelligenz (KI) und Völkerrecht.

Univ.-Ass. MMag. Stefan Salomon: Europäische Migrations- und Asylpolitik; Flüchtlingsrecht und Menschenrechte; Exterritoriale Anwendbarkeit von Menschenrechten im EU-Kontext; Konfliktstudien in Sub-Sahara Afrika.

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Universitätsstraße 15/A4, 8010 Graz

Name / Titel Kontaktinformationen

Rusz, Manuela

manuela.rusz@uni-graz.at

+43 316 380 - 3418

Friedl, Bettina

bettina.friedl@uni-graz.at

+43 316 380 - 3347, 3410

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